Anorexia

Hallo ihr Lieben,

eigentlich bin ich nach dem Erbrechen immer so stolz und euphorisiert, aber wenn ich noch so über der Schüssel hänge und so lange würge bis nur noch die Magensäure und kleine Essensreste rauskommen, dann fühle ich mich so elend. Elend wie ein kleiner Wurm, ein Nichts, ein Stück Dreck.
An manchen Tagen ertrage ich nicht mal das Frühstück in meinem Bauch, egal wie viel oder wenig Kalorien es hat.
Mittlerweile muss ich kämpfen nicht zu kotzen. Das ist hart, irgendwie.... Aber es ist auch gut, denn es ist das, was ich wollte!
 
Aber es bin längst nicht mehr ich, die da Erbrechen geht, es ist etwas in mir, es ist wie ein Unkraut, dass sich von mir ernährt, von meinen Emotionen und Gedanken. Aber im Grunde sind wir eins, nur manchmal merke ich, dass es mich beherrscht und nicht ich es....
Aber auf der anderen Seite ist es ein Kampf zwischen mir und meinem Körper. Eigentlich habe ich keinen Hunger mehr, es ist eher der Heißhunger der mich manchmal überfällt. Dieser miese Batzen Fett, den man Körper nennt, kämpft mit Heißhungerattacken gegen mich, es tut so weh die Kontrolle zu verlieren, der Heißhungerattacke zu erliegen. Aber zum Glück kann ich erbrechen gehn, dann gewinne ich im Endeffekt doch, obwohl einige Kalorien in mir bleiben.... Trotzdem ist es ein Sieg!!! Mein Körper wird das nie begreifen, dass er nicht gewinnen kann. Wenn ich dünn bin kann er wieder Essen haben, aber er soll sich doch bitteschön gedulden und lieber mit mir an einem Strang ziehen!!!
 
Wie geht es euch?
5.11.10 18:12
 


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